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Das Glück kommt per Post!

Anne schreibt seit Kurzem Lyrikpostkarten – und weil ich die Idee so toll finde, habe ich natürlich schon gleich bei Lyrikpostkarte I angemerkt, dass ich als Empfänger jederzeit zur Verfügung stünde. Schließlich sind Gedichte toll und – wie Anne hier ganz richtig schreibt – man sollte viel mehr dichten. Damit, dass ich tatsächlich in den Genuss einer Lyrikpostkarte kommen würde, hatte ich gar nicht gerechnet, zumal ich auch nicht mehr daran gedacht habe.

Ach, wie schön sind die kleinen Momente, in denen man vollkommen überraschend ein klein wenig Glück geschenkt bekommt … In meinem Fall kam das Glück heute ganz klassisch per Post in Form einer hangeschriebenen Lyrikpostkarte von der lieben Anne.

Ein erstes Hach!

Ich freue mich unglaublich darüber, denn Anne hat ein ganz wunderbares Gedicht zu einem sehr schönen Motiv verfasst (das ich hier mal verlinke, da ich mir grad nicht sicher bin, was das Urheberrecht angeht: Kleefeld). Und man glaubt ja gar nicht, wie sehr man sich freuen kann, wenn man ganz unerwartet und überraschend etwas in den Händen hält, mit dem man gar nicht gerechnet hat.

Ein zweites Hach!

Als hätte sie es geahnt, flattert das Kärtchen ein paar Tage nach meinem Geburtstag ins Haus.

Ein drittes Hach!

Eigentlich möchte ich auch noch ein viertes und fünftes Hach für Motiv und Inhalt der Karte hinzufügen, denn … aufgepasst, das Motiv stammt, na, von wem wohl? Gerhard Glück! Ich glaub, ich spinne.
Geht noch mehr? Ja, denn das Thema Gärtnern beschäftigt mich gerade sehr und sogar mit den Mendel’schen Gesetzen setze ich mich momentan (allerdings rein theoretisch) auseinander … Anne, ich weiß gar nicht, wie du das gemacht hast!

HACH!

Lange Rede, kurzer Sinn – ich bin hin und weg. Und damit jeder erfährt, wie toll Anne dichten kann (übrigens in perfekten Jamben), lasse ich die Postkarte sprechen, bitte sehr:

lyrikpostkarte

Lyrikpostkarte III

Da steht Herr G. wie jeden Tag mit Gartenschlauch und Hut
und züchtet seinen Riesenklee,
denn züchten kann er gut.

Er lässt sich Zeit, die hat er ja,
probiert, ohne zu hetzen,
experimentariert herum
mit Mendel’schen Gesetzen.

Frau G. zu Hause ärgert sich,
sie hätte lieber Möhren,
und Brokkoli und Blumenkohl,
doch Herr G. will nicht hören.

„Es geht mir nicht ums Essen,
und es geht auch nicht ums Geld“,
so sagt er ihr und justament
nimmt er sie mit aufs Feld.

da sieht sie ihn zum ersten Mal
und ärgert sich kein Stück.
Vier Blätter sind’s an jedem Stamm,
das wird ein Riesenglück.

Liebe Anne, tausend Dank für diese Riesenportion Glück!

O holde Fortuna

 

 

 

 

 

Sieht ganz so aus, als hätte ich gerade eine kleine Glückssträhne.
Nachdem mir Fortuna schon bei einem DaWanda-Gewinnspiel hold war und mir das Buch „Hab ich selbst gemacht“ gebracht hat, konnte ich gestern das druckfrische „Scheiße, was koche ich heute?“ aus dem Briefkasten fischen!

Ganz süß verpackt und mit einer kleinen Nachricht kam es von der lieben Corrisande zu mir – gaaanz herzlichen Dank dafür! Ich freue mich riesig und werde hoffentlich bald dazu komme, was daraus auszuprobieren.

Nach einem ersten Durchblättern scheint es so, als wären die Rezepte sehr praktibal. Geschrieben von Bloggern und nicht von Fernsehköchen finden sich dort keine wahnsinnig komplizierten Anweisungen und exotischen Zutaten, für die man erstmal mehrere Stunden auf die Suche (oder die Reise) gehen muss. Das gefällt mir sehr gut (siehe auch meine Vorliebe für faules Brot). Wie alltagstauglich die Rezepte sind, werde ich dann bald mal testen.

Kleiner Tipp: Auf S. 17 findet sich das Rezept von Corrisande für syrisches Ful, für das ich vielleicht auch meine Abneigung gegen dicke Bohnen beiseite schieben werde 😉