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„Die Suppe, der Markt und die Pralinen“

… oder: „Wie man die Zeichen richtig deutet“

Beim Besuch des „Markt van Morgen“ in Antwerpen sind wir mal wieder überraschend in einem Straßenumzug gelandet. Das passiert uns öfter mal, anscheinend haben wir ein Händchen für Spontanbesuche bei Umzügen jeglicher Art. Das fing vor einiger Zeit mit dem Karnevalszug in Venlo an und wurde noch getoppt vom „Zomercarnaval“ in Rotterdam. (Wichtig: Keiner ist so wenig Jeck wie ich! Freiwillig würden mich keine zehn Pferde zu solchen Veranstaltungen kriegen.)
Und nun standen wir schon wieder drin. Diesmal allerdings nur kurz und schmerzlos – dafür aber umso symbolhafter: beim „Ganesha Chaturthi“, einem der populärsten Hindu-Feste.

Was für ein Symbol!
Ganesha ist der wohl beliebteste Gott des Hinduismus. Er steht für einen Neuanfang und verkörpert Weisheit und Intelligenz. Man betet ihn an, wenn man Glück für den Weg oder eine Unternehmung braucht.
Na wenn das kein Zeichen ist – ich pack schon mal die Koffer!

Andere (weltlichere) Zeichen für Glück an diesem Sonntag: mein Lieblingsmensch, belgische Pommes, kein (oder nur wenig) Regen, hübsches Allerlei, eine entspannte Atmosphäre, schöne Läden zum Stöbern und nicht zuletzt verrückte Musik mit einer Säge.

Was das mit Suppe zu tun hat?
Nun, das weiß man wohl nur, wenn man die Zeichen erkennt.