Kategorie-Archiv: Näh‘ dir was

Japanese sew along

stylish dress book

Als Raumausstatterin bin ich sehr gut darin Gardinen, Dekorationen, Polsterbezüge und Taschen zu nähen. Das habe ich gelernt und das kann ich auch ziemlich gut.
Aber alle meine (seltenen) Versuche, mir etwas zum Anziehen zu nähen, endeten gleich: Es passte nicht. Am Ende war ich immer unglaublich frustiert, hatte ich doch viel Zeit und manchmal auch Geld investiert, um mir ein feines (einzigartiges) Stück zu nähen.

Das Nähen an sich war nie das Problem, sondern es lag meistens einfach an den Größen, die mir nicht passten. Ich habe mich auch immer gefragt, warum selbst genähte Sachen besser passen sollten als fertig gekaufte, schließlich orientieren sich die Schnittmuster auch an festgelegten Maßen – und das sind wohl nicht meine Maße.

Ich muss dazu sagen, dass ich mir nicht die Mühe gemacht habe, ein Probestück aus einem billigen Stoff anzufertigen. Nein, das hielt ich nicht für notwendig. Stattdessen habe ich immer einfach drauflos geschnitten und genäht. Und wenn ich dann fertig war, passte es nicht, ich war frustriert und genervt und hatte dann absolut keine Lust mehr, das Ganze aufzutrennen und möglicherweise etwas daran zu ändern. Geht ja auch gar nicht, wenn das Teil zu klein ist :-)

Vor einiger Zeit habe ich im Netz auf etlichen Blogs diese wunderbaren Japanischen Bücher entdeckt mit fabelhaften Fotos und den zugehörigen Schnitten.
Lange habe ich damit geliebäugelt und bin immer wieder darum herum gestrichen – wie eine Katze um die Beine ihres Dosenöffners. Nach viel Hin und Her habe ich mir schließlich eins bestellt! Bei der lieben Kate von „m is for make„.
(Dort findet ihr übrigens auch die wunderbarsten Stöffchen!)

Das Buch ist toll! Allein zum Ansehen der schönen Fotos hat es sich schon gelohnt, das Buch zu bestellen. Geliefert wird es von Kate mit einer Übersetzungsliste der wichtigsten Symbole. So ist ein wenig Rätselspaß auch noch dabei.
Aber ich muss schon sagen, die Zeichnungen sind so toll, dass man auch ohne Übersetzung vieles verstehen kann, wenn man schon öfter genäht hat.

Bisher habe ich Schnitt A zumindest schon mal auf dem Schnittmusterbogen gemarkert, sodass dem Nähbeginn eigentlich nicht mehr viel im Wege steht … nur mehr habe ich mich noch nicht so recht getraut.

Und nun veranstaltet Kate ein „Japanese sew along“ auf ihrem Blog! Was für ein Glück und welche Freude!

Japanese sew along

Ich hoffe, dass mir das ein wenig dabei helfen wird, endlich mal ein Teil zu nähen, das mir passt. Auf jeden Fall werde ich dieses Mal ein Probestück nähen. Mein fertiges Schmuckstück werde ich dann hier präsentieren (wenn es vorzeigbar ist).

Wenn ihr auch mitmachen wollt, findet ihr alles Wichtige dazu schön übersichtlich in Kates erstem Post, der heute erschienen ist. Allerdings braucht ihr dazu eins dieser tollen Bücher – ohne geht natürlich nicht.

Selbstgemachtes aus dem Koffer …

… wird am Samstag, den 9.4.2011 in Göttingen im Apex verkauft.

Ein tolles Konzept, das drei DaWanda-Verkäuferinnen (Doris Niestroj, Fee Jasmin Rompza, Mona Knorr) letztes Jahr gemeinsam ausgeheckt haben: „Handmade im Gepäck“.
Ein Designmarkt, bei dem die Waren alle in einem selbst mitgebrachten Koffer präsentiert werden, welcher auf einer zur Verfügung gestellten Fläche Platz findet.
Das Ganze fand im Dezember 2010 zum ersten Mal statt, war wohl auch ein großer Erfolg und nun gibt es die Neuauflage.

Logo Handmade im Gepäck

Ich bin ein wenig neidisch … auf die tolle Idee und die Leute, die teilnehmen. Leider reicht für eine Bewerbung von mir die Menge meiner Schätzchen noch nicht aus und außerdem gibt es ja meinen eigenen Shop noch gar nicht. Nichtsdestotrotz finde ich die Aktion toll und mache deswegen gerne ein wenig Werbung.
Bewerben könnt ihr euch noch bis zum 28. Februar hier – also nicht mehr lange … hopphopp!

Und beim nächsten Mal bin ich vielleicht ja auch selbst dabei!